Expedition K

Die Urzelle der Partnerschaft liegt in einem 1984 gegründeten Homeoffice von Hubert Kress mit dem Ziel des „Environmental Design“. Das fand erstaunlichen Zuspruch, wurde zu klein und entwickelte sich zu einem großen Architekturbüro mit lokaler und regionaler Bedeutung.  Prof. Hubert Kress, Georg Güthlein und Rudolf Johannes erweiterten im Jahr 1986 in Erlangen die Karawane. Ab 1996 kamen weitere Partner dazu, bis 2020 firmierte das Büro unter dem Namen KJS+. Wertvolle Erfahrung und neue Ideen von jungen Partnern vereinen sich nun 2020 in Planet K.

2020 schlossen sich zwei neue Teilnehmer der Expedition K an. Zu Prof. Hubert Kress, kamen dessen Sohn Jakob und Hendrik Klein partnerschaftlich mit Rudolf Johannes zusammen. Frischer Wind traf nun bewährte Werte des Spiritus Rector. Ein hoffnungsfroher Blick in die Zukunft.

Der Weg des Architekturbüros ist klar: Umweltgerechtes Design und energieeffiziente Planung für ganzheitliche Raumkonzepte stehen im Mittelpunkt. Dabei sind die Möglichkeiten und Ziele des Bauherrn und Auftraggebers stets im Blick. Zur internen Stabilisierung verpflichten sie sich internen Werten, der K-DNA: sieben Säulen , auf denen künftig alle entworfenen Bauwerke stehen sollen.

„Mit Planet K leisten wir unseren Beitrag zu einer respektierten Umwelt“. In die Projekte fließen durchdachte Nachhaltigkeit, Offenheit und Struktur. Es entstehen interaktive Quartiere, Kulturbauten, Wohn- und Geschäftshäuser und viele andere Bauwerke, deren Hauptaugenmerk auf einem sorgsam ausgewogenen Gleichgewicht zwischen Komfort und Umwelt liegt. Bauwerke, die das soziale Miteinander barrierefreier Teilhabe fördern oder die Brücke von neuem Arbeiten zu kreativer Wertschöpfung mit optimierten Lebenszykluskosten schlagen. Von der Planung bis zur Umsetzung gilt dabei die Maxime höchster Qualität, mit kommunikativen Räumen, kostenorientiertem Entwurf und materialgerechte Baukonstruktion. In den Gestaltungs- und Entstehungsprozess werden die Auftraggeber intensiv eingebunden. „Dabei ist es zielführend, dass wir gemeinsam denken und entwickeln. Die Verwirklichung ist dann Sache der Experten. Deshalb kommen die Auftraggeber schließlich zu dem Architekten als Maßschneider des Bauens.“ Tragen diese Säulen gemeinsam, so ist das ganzheitliche Ergebnis die architektonische Energieeinsparung sichergestellt.

Wünschen und Fordern ist erlaubt, denn gerade die Kombination aus der Expertise der Planer und der Bereitschaft für Experimente macht jedes Bauwerk von Planet K so einzigartig. Bei Planet K zählt die intensive Zusammenarbeit und der gemeinschaftliche Dialog.

Das „K“ steht für mehr

Ein neuer Name für neue Herausforderungen. Man entschied sich bei der Namensfindung für einen anderen Weg, einen konzeptionelleren, figurativen, vielleicht allegorischeren Namen.  „Planet K“ machte das Rennen. Das durchaus komplexe Wortspiel mit einfachem Klang ruft Assoziationen zu unserem bedrohten blauen Planeten hervor.
Das „K“ steht dabei nicht nur für die Nachnamen Kress und Klein. Es bedeutet mehr. Etwa „Kennen“ und „Können“. Vor allem auch „Klima“. Außerdem steht es für „Konzeption und Konstruktion“, denn schließlich sollen Bauwerke auch nach 50 Jahren noch mit Stabilität, Funktionalität und auch ihrer zeitlosen Gestalt glänzen. Überraschend: Die Architekten sehen „Kreativität“ als prozessuale Arbeit so wie Karl Valentin, „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.“ Für sie steht an erster Stelle die Struktur, sie formt das Quartier, auf dem sich die Architekten von Planet K bewegen.

Alte Werte gepaart mit neuer Motivation und frischem Ehrgeiz: Die Neugründung von Planet K gibt den Startschuss für eine Expedition. Der Planet K ist entdeckt, auf ihm weht bereits eine Fahne. Jetzt wird er bebaut. Natürlich nachhaltig. Denn einen Plan B gibt es für Planeten bekanntermaßen nicht.

Fotos: Fabian Birke