Die Betriebswohnungen der Baumwollspinnerei aus den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts boten keine Wohn- und Bau- Qualitäten. Eine Initiative forderte den Erhalt des Bestandes und strengte ein Bürgerbegehren an. Ein regelmäßig besetzter Info-Point vor Ort durch Stadtteilbeirat Dieter Paul Pömsl und Prof. Hubert Kress bot individuelle Beratung. Das Bürgerbegehren scheiterte.

Die offenen Strukturen der abgestuften Baukörper lassen den Dialog zwischen denkmalgeschützter Umgebung und neuem Wohnen erlebbar werden.

Die Erschließung aller Wohneinheiten erfolgt über kommunikationsanregende breite Laubengänge. Die Fassaden werden mit Rankpflanzen über gestaltete Rankgerüste begrünt. Zusätzlich sind zwei große Dachterrassen für „urban gardening“ ausgelegt. Die Flachdächer wurden mit Photovoltaikpaneelen und extensiv begrünten Flächen ausgestattet.

 

Planungs- und Bauzeit 2016-2022

LP 1-6 Projektpartner Prof. Hubert Kress mit Jakob Kress und Hendrik Klein in KJS +
LP 7-8 Projektpartner Rainer Straßgürtl in KJS+, Objektüberwachung sds Architekten